Buchautor Geschichte, Vergangenheit Literatur, Geschichte Deutschland
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Historiker und Buchautor
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Spuren in die Vergangenheit

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Stefan Winckler

Ausstellungen zu Religion und Geschichte

 

 

Stavelot

Die Tempelritter: Zwischen Mythos und Realität

16.6.2016-1.10.2017

 

Stavelot, zu deutsch: Stablo, liegt in den Ardennen, also im wallonischen Teil Belgiens, wenige Kilometer westlich von Malmedy. Die Kleinstadt beherbergt eine säkularisierte Abtei. Dort hat bis zum 1. Oktober 2017 eine Ausstellung ihre Pforten geöffnet: „Die Templer: Zwischen Mythos und Realität“:

Die Ausstellung der Abbaye de Stavelot, die auf Archivdokumenten und vertrauenswürdigen Quellen beruht, bemüht sich umso viel Objektivität wie irgend möglich und zieht deshalb keines der zahlreichen zum Thema Templerorden verfassten Elaborate heran, die mit historischer Genauigkeit nicht viel zu tun haben. Verschiedene Themenbereiche werden in dieser Ausstellung behandelt und so kombiniert ihre Szenografie Faksimiles von Archivdokumenten, prachtvoll illustrierten Manuskripten und Zeichnungen mit historischen Objekten, Waffen und Kostümen, die in Vitrinen platziert sind. Der Besucher kann seine Besichtigung durch verschiedene Filme vertiefen“ (http://www.abbayedestavelot.be/de/expositions/die-tempelritter-zwischen-mythos-und-realitaet#.WLNLv2_hCM8). Bemerkenswert erscheint, dass die Ausstellung bereits seit 16. Juni 2016 läuft und um mehrere Monate verlängert wurde.

 

 

Coburg

Bayerische Landesausstellung: Ritter, Bauern, Lutheraner

9.5.-5.11.2017

 

An originalen Schauplätzen zeigt die Bayerische Landesausstellung (…) mit „Rittern, Bauern, Lutheranern“ ein Panorama der Zeit um und nach 1500 – kostbare und ungewöhnliche Objekte erzählen die Geschichte einer Epoche des Umbruchs und Aufbruchs.

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland, in Franken, Schwaben und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen
Die Ausstellung zeigt das Leben auf dem Land, in der Stadt, in den Klöstern und in den Ritterburgen. Kostbare und ungewöhnliche Originale aus der Zeit, Kunstwerke von Dürer, Cranach und vielen anderen Meistern, 
eindrucksvolle Inszenierungen und moderne Ausstellungstechnik helfen bei der Antwort auf die Fragen:

Was trieb die Menschen in bewegten Zeiten um?
Wurde die Welt wirklich durch die Ideen und Schriften Martin Luthers verändert? 
Und was hat das mit uns heute zu tun?““ (http://www.hdbg.de/reformation)

 

 

Frankfurt a. M.

Bibelhaus, Metzlerstr. 19

 

Das Bibelhaus Erlebnis Museum bietet in seiner Dauerausstellung einen Blick auf die Lebenswelt und die Religion zur Zeit der Bibel. Im einzelnen sind es 270 archäologische Objekte von 200 v. Chr. bis 135 n. Chr., die die Israelische Antikenverwaltung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat. Dabei handelt es sich zumeist um Alltagsgegenstände und Waffen. Was Anhänger, Gegner und Unparteiische über Jesus und die Urchristen dachten, wird anhand von gesprochenen Texten über Hörstationen vermittelt. Die Wechselausstellung fremde.heimat.bibel zeigt Exponate aus der Lutherzeit, so z.B. einen Ablassbrief von 1517 sowie Drucke aus der Refomationszeit.

(http://bibelhaus-frankfurt.de/startseite.html)

 

 

 

Trier

Museum am Dom (Bischof-Stein-Platz 1):

 

Als Einrichtung des Bistums Trier hat es die „Aufgabe, Zeugnisse der Kunst-, Kultur- und Frömmigkeitsgeschichte (…) zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen und der Öffentlichkeit zu vermitteln (…). Als weitere Aufgabe wurde dem Museum die archäologische Erforschung der spätantiken Vorgängerbauten der ältesten deutschen Bischofskirche, des Trierer Domes, übertragen. Daraus resultiert eine Sammlung archäologischer Funde, die die Ursprünge des Christentums in Trier auf einzigartige Weise veranschaulicht. Das Museum betreut die entsprechenden archäologischen Grabungsstätten zum frühen Christentum in Trier“. Modelle der frühesten Kirche der Stadt samt Grabungsfunden aus dem vierten Jahrhundert sowie Deckenmalereien aus der Zeit Kaiser Konstantins (aus 30.000 Fragmenten zusammengesetzt), spätantike Grabdenkmäler, Christus- und Mariendarstellungen vom Mittelalter bis heute sind in diesem Museum ausgestellt, ebenso liturgische Gewänder und Gegenstände. Eine Sammlung von 80 Kirchturmhähnen rundet die Dauerausstellung ab. Wechselausstellungen widmeten sich in den vergangenen Jahren wiederholt Weihnachtskrippen aus unterschiedlichen Erdteilen. (www.bistum-trier.de/museum).

 

 

Paderborn

Diözesanmuseum (Markt 17)

 

Das Diözesanmuseum präsentiert noch bis 13. August 2017 „Wunder Roms. Im Blick des Nordens von der Antike bis zur Gegenwart“. „Antike Meisterwerke und sakrale Schätze aus den Museen des Vatikan und des Römischen Kapitol kommen nach Paderborn. Gemeinsam mit diesen charismatischen Zeugnissen jahrtausendealter römischer Kultur sind wertvolle mittelalterliche Manuskripte zu sehen, Schatzkunst und Architekturfragmente sowie Skizzen, Zeichnungen, Graphiken, Skulpturen und Fotografien bedeutender Künstler des Nordens. Sie stammen aus renommierten Museen und Bibliotheken in ganz Europa.

Erstmals ist das Original der riesigen Marmor-Hand der Kolossalstatue Kaisers Konstantin (um 315 n. Chr.) in Deutschland zu sehen. Legendär ist die Bronzekugel, die einst die Spitze des vatikanischen Obelisken krönte. Zu den besonderen Kostbarkeiten gehören Reliquiare aus der Papstkapelle „Sancta Sanctorum“. Und die einzige erhaltene Abschrift der spätmittelalterlichen Schrift „De mirabilibus urbis Romae“ dokumentiert die früheste gelehrte Auseinandersetzung mit den Wundern Roms“. Die neuzeit ist mir Gemälden von Rubens und Goethes Werken vertreten. „Die Schirmherrschaft haben Gianfranco Kardinal Ravasi, Präsident des päpstlichen Rates für Kultur, und Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, übernommen“ (http://wunder-roms.de/die-ausstellung/).

 

 

© Dr. Stefan Winckler