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Historiker und Buchautor
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Orientiert am Fragebogen des Magazins der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

 

 

Was wäre oder was ist für Sie das grösste Unglück?

Allgemein: Krieg und seine Folgen, soziale und ökologische Katastrophen, außerdem totalitäre Herrschaft. Persönlich: der Verlust eines geliebten Menschen. 

In Anlehnung an Louis Aragon ließe sich in Bezug auf das Individuum auch sagen: Das größte Unglück ist es, kein Glück zu haben.

 

Wo möchten Sie leben?

In der südlichen Hälfte Deutschlands oder in Teilen Österreichs. Langfristig locken mich auch Orte im Süden der Tschechischen Republik (vgl. Bilderserie im Menü "Geschichte" auf dieser website), und Friaul, wo Adria und Alpen in greifbarer Nähe sind, von den Kunstschätzen und der italienischen Lebensart ganz zu schweigen... 

 

Wo wären Sie jetzt am liebsten?

Jerusalem, ferner in anderen biblisch und geschichtlich bedeutsamen Städten Israels; Italien; Kalifornien. Was Deutschland betrifft: Berlin, Potsdam oder auch München.

 

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Die Kombination aus Gesundheit, finanzieller Sicherheit, Freundschaften,  und der Fähigkeit, aus seinem Zeit- und Kraftbudget etwas Sinnvolles, Nachhaltiges zu machen.

 

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Diejenigen, die von ihren Verursachern nicht wiederholt, sondern ehrlich bereut werden. Erkennen ist der erste Schritt, und Handeln der zweite. 

 

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?

Jesus Christus ist im Grunde das Alpha und Omega.

Die Lieblingsgestalt schlechthin in der politischen Geschichte gibt es nicht. Die Antike bietet großartige, weise Persönlichkeiten wie Solon und Perikles in Athen, den genialen Cicero sowie die in nüchterner Pflichterfüllung so starken römischen Kaiser Antonius Pius und vor allem Marc Aurel. Mittelalter:  Ich bewundere Kaiser Friedrich II. wegen seiner Interessen und Begabungen in- und außerhalb der Politik - doch wie der römische Imperator Marc Aurel konnte er insbesondere als König Federico Secondo in Sizilien auf den Leistungen großer Vorgänger aufbauen. Das ist eben eine wesentliche Voraussetzung: fähige Vorgänger und Mitarbeiter. Ausnahmen bestätigen die Regel. Kaiser Heinrich VII. sei nicht vergessen wegen seines Interesses an Reichsitalien, wo ihn viele, Dante insbesondere, ersehnt haben, damit er Frieden und Gerechtigkeit bringe. Maximilian II. als ein Kaiser, dem alles am Ausgleich zwischen Katholiken und Protestanten lag, und der über eine vorzügliche Bildung verfügte. Ludwig I. von Bayern und Friedrich Wilhelm IV. (hätte er sich nur der Sozialen Frage angenommen!) als Bauherrn, Kunst- und Kulturmenschen haben uns viel Wertvolles hinterlassen und nicht zuletzt Frieden gehalten! Im 20. Jahrhundert: der deutsche Widerstand gegen Hitler sowie Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Theodor Heuss und Carlo Schmid, stellvertretend für die anderen humanistisch/christlich gesonnenen Nachkriegspolitiker der Bundesrepublik. In Bayern nach 1945: Wilhelm Hoegner von der SPD und Hans Ehard (CSU). Außerhalb Europas: Anwar al-Sadat als Mann des Friedens 1977ff. - Helmut Schmidt hat ihn in beeindruckender Weise als Mann des Ausgleichs auch zwischen den Religionen gewürdigt.

 

Lieblingshelden in der Wirklichkeit?

Raoul Wallenberg, stellvertretend für diejenigen Männer und Frauen, die Juden vor der Shoah retteten.

 

Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit?

Diejenigen, die sich für Unfallopfer, Kriegsverwundete, Alte und Kranke aufopfern.

 

Bevorzugter Schriftsteller?

Goethe, Shakespeare und Dante. Ich bin Schriftstellern, die aussagekräftiges über eine bestimmte, relevante Epoche gesammelt haben, dankbar, insbesondere Solschenizyn und Kempowski. Nicht immer muss der Schriftsteller ja ein genialer Erfinder sein. Ein Finder verdient auch Anerkennung. Wegen seiner biografischen Werke - und nicht nur deshalb! - ist Stefan Zweig zu ehren, der mir zudem dank seiner politischen Werte näher steht als die radikale Linke und Rechte.  Zweig war ein eleganter Schreiber mit einem großartigen Gespür für die psychologischen Eigenheiten seiner historischen Figuren. Auch die großen Franzosen des 19. Jahrhunderts wie Balzac, Stendhal und Flaubert bedeuten mir viel, auch wenn ich sie in den letzten Jahren weniger gelesen habe. Entsprechendes gilt für Scott Fitzgerald und John Steinbeck. 

 

Lieblingsroman?

Zuerst fällt mir "Wir“ von Samjatin ein, auch "1984" von Orwell. Also die beiden großen antitotalitären Romane. Von den neueren deutschen Romanen, die etwas über die Gesellschaft aussagen: "Der Campus“ von Dietrich Schwanitz. Und die Lektüre des "Großen Gatsby" von Scott Fitzgerald möchte ich auch nicht missen.

 

Liebster Romanheld?

Der "Doc" aus John Steinbecks "Straße der Ölsardinen" und "Wonniger Donnerstag" ist ein "prima Kerl", noch dazu an einem kalifornischen Schauplatz. Geht es um Moral und Psychologie, also um die ernsthaften Fragen und weniger um die Unterhaltung, kommt mir Fürst Nechliudow aus Leo Tolstojs "Auferstehung" in den Sinn - er hat seine Fehler erkannt und will sie wiedergutmachen, auch wenn es sehr schmerzhaft und völlig ungewohnt für ihn ist. Überhaupt werden wir wohl bei den russischen und französischen Autoren des Realismus wohl am ehesten fündig.

 

Welches Buch lesen Sie zur Zeit? 

Ferdinand Gregorovius: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter

 

Jüngste Reise? 

Rom, 14.-19.6.2017; Wallfahrt und Besichtigung antiker Fundstätten

 

Welche Ausstellung haben Sie zuletzt besucht? 

Geschichte: Die erste gemeinsame bayerisch-tschechische Landesausstellung über Kaiser Karl IV. in Nürnberg, 29.12.2016.

Kunst: Rene Magritte, Schirn Frankfurt, 5.6.2017.  

 

Bevorzugter Maler?

Die Maler von Passionsdarstellungen des 14. Jahrhunderts, als sich in Italien allmählich die ersten Ansätze der Renaissance zeigten (auf das 14. Jahrhundert komme ich mit Blick auf Dante, Boccaccio, Marsilius immer wieder zurück); die italienischen und deutschen Maler des 16. Jahrhunderts, aber auch ein herausragender Vertreter der Holzschnitzkunst wie der Meister I.P; der Niederländer Pieter Janssens Elinga mit seinen Interieurs im 17. Jahrhundert, zusammen mit anderen bedeutenden Künstlern des Goldenen Zeitalters der Niederlande wie Jan Vermeer. 

 

Meistgeschätzte Philosophen (mit dem Schwerpunkt: Politische Theorie)

Aristoteles in der griechischen Antike, Thomas von Aquin im christlichen Hochmittelalter (er rezipierte Aristoteles), Marsilius von Padua im Spätmittelalter (er, der Aristoteles ebenfalls in sein Denken einbezog, wies dem Volk im Gesetzgebungsprozess eine maßgebliche Rolle zu), John Locke als Vertreter der englischen Aufklärung und als früher Verfechter einer Gewaltenteilung, Karl R. Popper und Hannah Arendt im 20. Jahrhundert als Gegner der geschlossenen Denksysteme und v.a. des Totalitarismus. Ich bevorzuge nicht den Entwurf des "idealen Staates" und die Suche nach dem "Sollen", sondern das prüfende Nachdenken über die Vor- und Nachteile der Staatsformen, also die Beschreibung und Erklärung des Bestehenden, verbunden mit einem klaren Urteil. Zielvorstellung soll eine Begrenzung staatlicher Macht und eine Verunmöglichung von Unrecht und Willkür sowie die Sicherung des Friedens sein. Ein allmächtiger Staat wird stets zur Unfreiheit und Unterdrückung finden, so sehr er sich auch ein Wohlergehen seiner Untertanen auf die Fahnen schreibt. Nicht zufällig heißt der Machthaber des völlig freiheitsfeindlichen "einzigen Staates" in dem Roman "Wir" von Samjatin "Wohltäter". Wer sich im alleinigen und ausschließlichen Besitz der Wahrheit in der Politik dünkt, verdient Misstrauen, weil er politischen Wettbewerb ablehnt und freiheitsfeindlich ist.

Zweifellos gehen die Leistungen einiger der genannten Persönlichkeiten nicht nur über das Staatsdenken, sondern weit über die Philosophie hinaus. Vor allem Aristoteles war ein Universalgelehrter, um den griechischen Ausdruck zu verwenden: Polyhistor, beispielsweise als Biologe.  Alle aufgeführten Denker sind aus ihrer Epoche heraus zu begreifen und zu würdigen, ja sie sind epochengebunden. 

Abseits der politischen Theorie ist stets Sokrates zu nennen, diese "Stechfliege" und "Hebamme" der Philosophie: derjenige, der die Menschen im Gespräch zum Denken antrieb und ihnen dabei half, zu Erkenntnissen zu gelangen. 

 

Lieblingsregisseur/Lieblingsfilm?

Verdienstvoll war Roberto Rossellini als Mann des Neorealismus im Genre Kriegs- und Nachkriegsfilm und wegen seiner vielen biographischen Fernsehfilme. Fast immer sind es  zeitgeschichtlichen Themen und sogar tiefschürfendere geisteswissenschaftliche Fragestellungen, die seine Arbeiten kennzeichnen, explizit und implizit. Die Filme von Francis Coppola vor allem aus den 1970er Jahren waren originell und aufschlussreich in bezug auf so ernsthafte Themen wie Cosa Nostra, Überwachung, Vietnamkrieg.  Was die letzten Jahrzehnte betrifft, ist für mich Edgar Reitz mit Heimat und Die andere Heimat überragend in Bezug auf die dargestellte geschichtliche Vergangenheit der "kleinen Leute" auf dem Lande und ebenso wegen der formalen Gestaltung.

Und als einzelner Film ist American Graffiti in jeder Beziehung immer wieder ein Erlebnis, denn auch hier wird ein bestimmtes Milieu in einer exakt begrenzten Epoche ästhetisch meisterhaft gezeigt. Oder Being There (Willkommen Mr. Chance) von Hal Ashby, der politische Kritik sehr treffend mit Unterhaltung verbindet. 

 

Lieblingsschauspieler oder -in? 

Charlie Chaplin, natürlich auch als Regisseur und Drehbuchautor. Es ist nicht nur der Humor, sondern die Menschlichkeit, die seine eigenen Filme durchzieht. Von den heutigen Schauspielern mag ich Martin Sheen als Persönlichkeit (Friedensaktivist!) und Schauspieler am meisten. Als Charakterspieler ist auch Paul Muni hervorzuheben, der sich in den biopics als Darsteller großer Persönlichkeit Verdienste erwarb. Und James Mason. Als Persönlichkeit mit vielfältigen kreativen Fähigkeiten mag ich Orson Welles am meisten.  

 

Lieblingskomponist und Lieblingsmusik?

Rossini, Verdi, also die italienische Oper zu ihren besten Zeiten. Barock  dank Bach, Händel, Telemann. Das 20. Jahrhundert? Schostakowitsch ist interessant als Komponist ernster Musik, der nicht zuletzt den Krieg in seinen Symphonien zum Thema machte. 

In Bezug auf geistliche Musik: Orazio Benevoli mit seinen Chorwerken, wie sie beispielsweise vom Tölzer Knabenchor vorgetragen werden. Und der Spanier Tomas Luis de Victoria, auch ein Renaissance-Komponist. 

Rock und Pop? Bestimmte Titel von Big Country und den Hooters aus den 1980ern, der New Wave von Police und den Boomtown Rats, die musikalisch raffiniert verpackte Gesellschaftskriik der Talking Heads, Supertramp, hier und da ein wenig Elektronik-Pop etwa von Midge Ure, die großen Erfolge von Blondie und die Oldies der Beach Boys bis 1973. Auch bestimmte Rock'n'Roll-und Doo-Wop-Klassiker der 1950er und frühen 60er sind immer wieder hörenswert. Alles Oldies, nichts von heute. Anders ausgedrückt: Persönlichkeiten wie Stuart Adamson, Sting, Bob Geldof, David Byrne, Debbie Harry, Mark Knopfer als Kopf der Dire Straits haben Maßstäbe gesetzt, Steve Lillywhite hat als Produzent seinen Anteil an der Klasse einiger legendärer Alben jener Zeit. Respekt besteht ferner vor ProgRock und Avantgardisten wie Kraftwerk, Tangerine Dream und Mike Oldfield, auch wenn ich deren Titel selten höre.  

 

Welche Eigenschaft schätzen Sie bei einem Mann am meisten?

Gerechtigkeit, Mäßigung, Tapferkeit, Weisheit - die Tugenden, die Cicero formulierte. 

 

Welche Eigenschaft schätzen Sie bei einer Frau am meisten?

Intelligenz, Ausstrahlung, Schlagfertigkeit, gutes Aussehen

 

Lieblingstugend?

Klugheit bzw. Weisheit, Gerechtigkeit, Glaube.

 

Lieblingsbeschäftigung?

In Büchern stöbern, im Internet recherchieren, Museen besuchen, durch historische Orte in reizvollen Landschaften streifen, mit Freunden reden. 

 

Wer oder was hätten Sie sein mögen?

Zumindest ein anständiger Mensch in einer friedlichen Epoche. Es wäre aber anmaßend, sich an die Stelle einer bestimmten Person oder in eine Machtposition der geschichtlichen Vergangenheit zu träumen. 

 

Hauptcharakterzug?

Diese Frage können andere besser beantworten. Vor allem kommt es darauf an, ob sich ein Charakterzug auch in der Wirklichkeit durchsetzt, wenn sich eine Situation unangenehm zuspitzt. Wichtig ist der Gleichklang von Denken, Reden und Handeln. Ergibt die "Klangprobe", was sie ergeben soll?  

 

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Offenheit, Vertrauen, Humor.

 

Lieblingsfarbe?

Ultramarinblau, königsblau.

 

Lieblingsblume?

Sonnenblume. Die Farbe der Blütenblätter, der Blütenstand, die Wuchshöhe und schließlich der Nutzen für die menschliche Ernährung - es spricht viel für diese Pflanze.  

Ich wage einen Gedankensprung und zitiere ich hier das unvergleichliche humoristische Bonmot des Philosophen Hans Blumenberg - seine "Lieblingsblume" seien die "Stilblüten der Anderen"

(vgl. https://www.amazon.de/review/R2FKMAD2AIEGHT).

 

Bevorzugte Journalisten, Publizisten und Zeitungen in der Vergangenheit? 

Johannes Gross und Joachim Fest als stilistisch herausragende Publizisten mit begründeten Meinungen. Gerhard Löwenthal als Gegner des braunen und roten Totalitarismus. "Welt am Sonntag" in den 1990er Jahren. Peter Scholl-Latour und Gerd Ruge als Auslandskorrespondenten und Buchautoren. 

 

Bevorzugte Zeitungen und Zeitschriften heute? 

Tageszeitungen: Frankfurter Allgemeine Zeitung; Neue Zürcher Zeitung (internationale Ausgabe). Magazine: Cicero

 

Meistgenutzter Radiokanal? 

Bayern 5

 

Bevorzugter Fernsehkanal?

N24, ARD-alpha, 3Sat, Arte, Phoenix, ZDF-info.

 

Bevorzugte websites?

www.faz.net

www.nzz.ch

www.cicero.de

www.spiegel.de/spiegel/print (Archiv der einzelnen Ausgaben seit 1947)

www.ifz-muenchen.de/vierteljahrshefte

www.verfassungsgeschichte.de

www.verwaltungsgeschichte.de 

www.gutenberg.spiegel.de

https://de.wikisource.org/

www.digitale-sammlungen.de

www.youtube.com

facebook

www.radio.de

www.schmid.welt.de

seltener: www.tichyseinblick.de

 

 

Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie am meisten?

Lenin, Hitler, Stalin, Mussolini, Pol Pot, also die totalitären Machthaber einschließlich ihrer willigen Vollstrecker, aber auch deren Vorläufer in Theorie und Praxis wie Rousseau und Robespierre, und diejenigen, die dem Totalitarismus den Weg bereiteten und möglicherweise ihre Freunde und Mitarbeiter verraten haben. In der westlichen Hemisphäre waren Trujillo und die Duvaliers, jene Mörder und Kleptokraten, besonders widerlich, in Afrika waren Sekou Toure und Idi Amin höchst abstoßend in ihrer Mischung aus Grausamkeit und Dummheit.

 

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?

All diejenigen, die dazu dienten, noch größeres Übel v.a. für Frauen und Kinder zu verhindern. Dazu gehört auch das Räumen von Minenfeldern. Unvergesslich sind die Geiselbefreiungen in Entebbe und Mogadischu. Die Berliner Luftbrücke, eine logistische Meisterleistung, linderte die Wirkung der Blockade und förderte die Freundschaft mit den westlichen Alliierten, insbesondere den Vereinigten Staaten, auf das nachhaltigste.

 

Welche Reformen bewundern Sie am meisten?

Reformen, die Machtmissbrauch und staatliche Wilkür reduzieren, also den einzelnen Bürger stärken. Ebenso Reformen, die die soziale Sicherheit verbessern. Leider wird das Wort "Reform" seit einigen Jahrzehnten allzu häufig, geradezu inflationär gebraucht, um politische Vorhaben öffentlichkeitswirksam zu "verkaufen". Konkret bewundere ich die Abschaffung der Folter durch Friedrich den Großen 1740, die Bildungsreformen Wilhelm von Humboldts sowie die Abschaffung der Prügelstrafe beim preußischen Militär.  

 

Wie möchten Sie sterben?

Möglichst schmerzlos und schnell, in ferner Zukunft. Wie Wolfgang Wagner einmal sagte: Sang- und kla(n)glos. In Friede mit Gott und den Menschen.

 

Gegenwärtige Geistesverfassung?

Freude an der Arbeit, Freude am Denken; hellwach und neugierig.

 

Motto? 

Was die Beziehungen zu anderen Personen betrifft ist Goldene Regel maßgebend: „Was du nicht willst, das man dir tu', das füg‘ auch keinem anderen zu“. 

Ebenso Kants kategorischer Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, nach der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“.

Was die eigene Person und ihre weitere Entwicklung angeht: "Sapere aude" (Horaz, Kant): "Wage es, Deinen Verstand zu gebrauchen!" Damit verknüpft und darüber hinaus: "Sei kritisch nach allen Seiten und urteile erst nach Auswertung möglichst aussagekräftiger Informationen von verschiedenen Seiten!". 

 

 

 

 

© Dr. Stefan Winckler